Die Trends im Bereich Suchmaschinenoptimierung für 2012
Google und andere Suchmaschinen verbessern ihren Algorithmus immer schneller und öfter. Maßnahmen die vor ein paar Jahren oder sogar Monaten noch erfolgreich das Ranking verbessert haben, verlieren an Bedeutung und schaden im schlimmsten Fall sogar. Welche Optimierungsmaßnahmen sind von daher auch in Zukunft sinnvoll und von welchen sollte man besser “die Finger lassen”?
Diesen Optimierungsmaßnahmen sind empfehlenswert:

Online-Marketing in der Zukunft Was ist gut, was nicht?
- Immer stärkere Konzentration auf die Besucher der Website und weniger auf Suchmaschinen.
- Lokale Suchbegriffe gewinnen immer stärker an Bedeutung. Gerade kleine Unternehmen sollten hier auf jeden Fall auch einen Google Places Profil haben.
- Suchergebnisse werden immer stärker “personalisiert” und auf den jeweiligen Nutzer individuell angepasst. Social Media gewinnt daher immer mehr an Bedeutung
- Websites und Inhalte müssen für Benutzer leicht “mitteilbar” sein. Die Interaktion der Nutzer mit einer Internetseite wird immer wichtiger.
- Google+ Buttons für die Website, sowie Google+ Seiten für Unternehmen
- Einbindung von “Google Snippets” (z.B. Bewertungen, Videobeschreibungen,..), die dann auch in den Suchergebnissen mit angezeigt werden. Linktipp Google Snippets testen
- Der Aufbau von “Marken” und “Markennamen” wird immer wichtiger. Von daher sollten auch die Tags rel=author und rel=publisher tags verwendet werden.
- Einbindung und Verwendung von hochwertigen “Infografiken”, welche insbesondere auch über Google+, Facebook und Twitter verbreitet werden.
- Langsamer und kontiunierlicher Linkaufbau von qualitativ hochwertigen Seiten
- Kombination der verschiedenen Maßnahmen miteinander (z.B. auch Adwords)
- Konzentration auf Nischenbereiche wie z.B. die Optimierung von Bilder
- Conversion Optimierung und Erfolgskontrolle gewinnen immer mehr an Bedeutung.
Diesen Optimierungsmaßnahmen verlieren an Bedeutung:
- Verzeichniss und Social Bookmark Einträge. Es gibt nur wenige Verzeichnisse, die einen positiven Einfluss auf das Ranking haben!
- Erstellung von “auf Suchbegriffe optimiertem” Content, der die Nutzer kaum interessiert
- Optimierung der Website (Content, Metatags, Überschriften, interne Links, etc.) ist auch weiterhin wichtig, verliert aber gegenüber anderen Maßnahmen, wie z.B. Social Media an Bedeutung
- Schneller und unnatürlich wirkender Linkaufbau. Angebote wie 1000 Page Rank Links für 20 EUR schaden einer Seite! Qualität wird immer wichtiger gegenüber Quantität. Eine langfristige und kontinuierliche Strategie ist hier absolut empfehlenswert.
- Artikelmarketing verliert immer stärker an Bedeutung.
- Zuviele Links mit den exakt gewünschten Suchbegriffen im Linktext. Es muss natürlich wirken
- Verlinkungen von eigenen “Keyword Domains”. Die Zeiten wo ein eigenes Linknetzwerk mit Keyword Domains (inkl. Landingpages, unterschiedlichen IP-Adressen, etc.) die eigene Website nach oben bringen sind vorbei. Im schlimmsten Fall kann es sogar Schaden anrichten.
Was sind Ihre Einschätzungen? Welche Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung halten Sie für empfehlenswert? Wie wird sich das Online-Marketing weiter entwickeln?
Online-Marketing für den Mittelstand
Hier noch eine schöne Infografik von Searchmetrics zum Thema:

Mehr zu den SEO Rankingfaktoren 2012 bei Searchmetrics.
Google Beta Test: Dynamische Anzeigen für Onlineshops

Marketing für Onlineshop
Viele Onlineshops erleben täglich, dass eine Vielzahl an neuen Artikeln zum Angebot hinzukommt, sich die Verfügbarkeit von Artikeln vorübergehend ändert oder Artikel ganz aus dem Angebot gestrichen werden.
Hier möchte Google Adwords jetzt mit dynamischen Anzeigen Abhilfe schaffen!
Anhand der Suchanfrage und des Textes auf der relevantesten Zielseite Ihres Onlineshops wird automatisch ein Anzeigentitel generiert. Der Rest der Anzeige besteht aus einer Vorlage, die zu Beginn erstellt werden muß.
Dynamische Suchanzeigen konkurrieren mit den normalen Anzeigen in den AdWords-Auktionen, aber nur wenn keine entsprechende Anzeige vorliegt. Daher werden dynamische Suchanzeigen nur für die Suchanfragen geschaltet, bei denen sonst keine Anzeige geschaltet werden würde.
So soll die Reichweite und Leistung der Kampagnen gesteigert werden.
Was meinen Sie – Gibt man zuviele Kontrolle über seine Werbekampagnen ab oder ist dies eine sinnvolle Funktion? Würden Sie diese verwenden?
Quelle: Google Adwords Blog
Hat Suchmaschinenoptimierung (SEO) noch Zukunft?
Was bringt die Zukunft? Wie wird sich das Internet entwickeln? Was macht Google? Wie wird das Online-Marketing in Zukunft aussehen? Hat Suchmaschinenoptimierung (SEO) Zukunft?
Da Google weltweit den größten Anteil bei Suchmaschinen besitzt (in Deutschland ca. 95% Marktanteil), werden Websites im Prinzip für Google optimiert. Wer hier möglichst viele Rankingfaktoren erfüllt, wird auch bei anderen Suchmaschinen automatisch auf den vorderen Positionen zu finden sein. Über die Anzahl der für das Ranking relevanten Faktoren wird viel spekuliert, aber es werden sicher mehr als 200 sein. Von daher optimieren Scharen von Webmastern und Agenturen Websites bis ins kleinste Detail und kümmern sich schon seit Jahren um möglichst viele und qualitativ hochwertige Verlinkungen.
In der Vergangenheit hat sich dieser Aufwand fast immer gelohnt. Wer einen der vorderen Plätze (Top 10) in den Suchmaschinen belegt, erhält sehr viele Anfragen von Internetusern, die tatsächlich auch nach diesem Produkt oder Dienstleistung suchen. Dies führt zu Verkäufen und neuen Aufträgen für das jeweilige Unternehmen. Aber lohnt sich dieser Aufwand auch in Zukunft?
Die Antwort ist: Vermutlich deutlich weniger als in der Vergangenheit!
Google führt immer mehr neue Produkte und Services ein, die sehr präsent auf der ersten Seite, bzw. den vorderen Suchpositionen eingeblendet werden. Bei der lokalen Suche – also Eingabe einer Suchanfrage mit regionalem Bezug (z.B. Steuerberater Köln) erscheinen auf der ersten Seiten kaum noch sogenannte “organische” Suchergebnisse. Also Suchergebnisse, die – vereinfacht ausgedrückt – durch eine gute Optimierung der Seite und viele gute externe Links normalerweise auf den ersten Plätzen zu finden wären.

Google Places und Google Adwords werden immer wichtiger
Stattdessen finden sich 1. Bezahlte Adwords Anzeigen, 2. Google Maps Einträge und 3. Google Places Einträge!
Kein Problem – das ist doch nicht so schlimm, werden vermutliche einige sagen – mein Unternehmen oder Onlineshop gewinnt seine Kunden in ganz Deutschland, Europa oder sogar weltweit. Es gibt keinen regionalen Bezug, also werden auch keine Suchergebnisse auf den vorderen Plätzen durch Google Places belegt. Leider auch falsch…

Hat SEO Zukunft? Google Products werden immer wichtiger!
Bei der Suche auf Google USA nach einem Computer Bildschirm werden 1. Bezahlte Google Adwords Anzeigen und 2. Google Products (früher Google Base) angezeigt. Erst danach erscheinen die “normalen” Suchergebnisse!
Hier ein Screenshot der Google Produkt Search:

Hat Suchmaschinenoptimierung (SEO) Zukunft?
Was ist also unser Fazit?
Noch lassen sich gute Ergebnisse und viele Besucher über die klassische Suchmaschinenoptimierung und Linkaufbau erreichen. In Zukunft werden aber bezahltes Suchmaschinenmarketing (SEA) und zusätzliche Services von Google immer wichtiger. Noch sind diese Angebote (Google Places, Google Products,..) kostenlos. Sie sollten daher möglichst schnell verwendet werden, da sie bereits schon jetzt für eine nicht zu unterschätzende Anzahl an Besuchern sorgen.
Klar ist aber auch: Google wird seine Suche, bzw. Informationsangebote immer weiter ausweiten. Mit Google Checkout (Zahlsystem) wird Google dann immer mehr zu einem Preisvergleich, Reisebüro, Versicherungsvergleich, Immobilienbörse, etc. über die ein Großteil der Suchen und Abschlüsse durchgeführt werden. Wer hier frühzeitig gut aufgestellt ist, hat gegenüber seinen Wettbewerbern einen deutlichen Vorteil! Allerdings sollten man noch stärker als bisher auf seinen Markenamen achten und durchauus auch nach Alternativen suchen, um nicht zu abhängig zu werden.
Was denken Sie? Wie sehen Sie die Zukunft der Suchmaschinenoptimierung?
Google Adwords – Erweiterung um Google+
Seit Anfang November 2011 können Unternehmen in Deutschland auch eine Google+ Seite einrichten. Bisher war dies nur für private Personen möglich. Jetzt gibt es einen weiteren Grund eine Google+ Seite für sein Unternehmen einzzurichten und zu pflegen: Google Adwords!
Wer bezahlte Werbung über Google Adwords schaltet, kennt das Spiel: Wer mit seiner gezahlten Anzeige bessere Klickraten als die Konkurrenz erzielt, erhält einen besseren Qualitätsfaktor und kann so seine Kosten pro Klick senken. Von daher wird viel Zeit und Aufwand in die Optimierung von Suchbegriffen, ausschließenden Suchbegriffen, Anzeigentitel, Anzeigentext, angezeigte URL, Wochentage und sogar Uhrzeiten verwendet.
Eine gute Möglichkeit sich von den anderen Anzeigen deutlich abzuheben, besteht in der Verwendung von sogenannten “Anzeigenerweiterungen”. Je nach Unternehmen, Branche und Ausrichtung können so zusätzliche Angaben mit in der Anzeige verwendet werden:
- Standorterweiterungen (Straße, PLZ und Stadt)
- Anruferweiterungen (Telefonnummer)
- Produkterweiterungen (Onlineshops)
- Google Sitelinks (Direktlinks zu Unterseiten der eigenen Website)
- und jetzt auch Soziale Erweiterungen!

Google Adwords - Erweiterung um Google+
So werden die sozialen Erweiterungen bei Google Adwords hinzugefügt:
- In die gewünschte Adwords Kampagne gehen.
- Auf Anzeigenerweiterungen klicken.
- Hier auf “Soziale Erweiterungen” gehen und die URL seiner Google+ Unternehmensseite hinzufügen.
- Die Erweiterung wird nach kurzer Überprüfung freigeschaltet.
- Fertig
Google plant alle +1 von Ihrer Website, Ihren Anzeigen sowie Suchergebnissen zusammenzurechnen und diese als Gesamtzahl anzuzeigen. Internetuuser sehen auf diese Weise alle Empfehlungen, die Ihr Unternehmen erhalten hat, ob sie nun eine Ihrer Anzeigen, ein Suchergebnis oder Ihre Google+ Seite sehen.
Fazit: Wer eine Google+ Unternehmensseite verwendet, fleißig +1 sammelt und dies auch so in seine Adwords Anzeigen einbindet kann ordentlich Kosten bei Google Adwords sparen, weil er sich positiv von der Konkurrenz abhebt!
Quelle: Google Adwords Blog USA
Praxismarketing – Werbung für Ärzte im Internet

Praxismarketing - Werbung im Internet für Ärzte
Praxismarketing für Ärzte gewinnt immer mehr an Bedeutung. Jede 5. Suchanfrage im Internet hat einen lokalen Bezug. Mit Online-Marketing können Sie schnell eine große Anzahl an neuen Kunden gewinnen. Über die Auswahl der Suchbegriffe und die Gestaltung der Anzeigentexte lassen sich gezielt bestimmte Zielgruppen ansprechen. Beim Suchmaschinenmarketing können Werbeanzeigen nur in einer bestimmten Stadt geschaltet und sogar die Wochentage und genauen Uhrzeiten bestimmt werden. So entstehen keine unnötigen Kosten.
Welche Suchbegriffe sind für Ihre Praxis relevant?
Am Anfang jeder Website-Optimierung steht eine Analyse der relevanten Suchbegriffe. Google bietet hier die Möglichkeit die Anzahl der monatlichen Suchanfragen anzuzeigen. Wichtig ist hierbei möglichst relevante Suchbegriffe auszuwählen, die möglichst häufig nachgefragt werden und im Idealfall von der Konkurrenz noch nicht verwendet werden.
Um Ihnen eine bessere Einschätzung zu geben hier noch weitere Suchanfragen: Der Suchbegriff “Augenarzt Hamburg” erhält pro Monat 2.400 Mal Suchanfragen bei Google, “Augenarzt Wandsbek” erhält 110 Suchanfragen, “Grauer Star Hamburg” und auch “Makula Hamburg” werden nicht nachgefragt. Für die letzten beiden Suchbegriffe sollte daher keine Optimierung erfolgen. Beispiele für die Anzahl monatlicher Suchanfragen am Beispiel eines Augenarztes aus Hamburg: “augenklinik hamburg” – 720 Suchanfragen “augenlasern hamburg” – 590 Suchanfragen “augenärzte hamburg” – 480 Suchanfragen “augenarzt hamburg wandsbek” – 140 Suchanfragen “kinderaugenarzt hamburg” – 110 Suchanfragen “augenärzte in hamburg” – 110 Suchanfragen “augenarzt hamburg innenstadt” – 73 Suchanfragen “augenarzt wandsbek markt” – 36 Suchanfragen.
Wie ergibt sich die Reihenfolge der Suchergebnisse bei Google?
1) Das organische Ranking – dies sind die Einträge in der linken Spalte. Ungefähr 250 Faktoren spielen hier eine Rolle für die Reihenfolge der Listung. Neben der Optimierung der Internetseite sind hierbei sogenannte Links wichtig, die zu Ihrer Homepage von anderen Internetseiten verweisen. Je mehr Links und je höher die “Qualität” der empfehlenden Seite, desto größer sind die Auswirkungen auf eine bessere Position in denn Suchergebnissen. Eine Optimierung und Verbesserung des Ranking ist mit seriösen Mitteln nur auf längere Sicht – also mehreren Wochen, bzw. Monaten möglich. Bei sehr stark umkämpften Suchbegriffen wie z.B. Augenlasern dauert dies teilweise Jahre.
2) Branchenbucheinträge von Google – Sogenannte Google Places Einträge. Diese erscheinen auch in der linken Spalte und haben einen farbigen “Pin” vor dem Eintrag. Sie erscheinen nur bei Suchanfragen mit regionalem Bezug – was bei Ihnen der Fall ist. Der Eintrag bei Google ist mit keinen Kosten verbunden. Ob der Eintrag erscheint, hängt von mehreren Faktoren ab, u.a. von der Anzahl von Branchenbucheinträgen und Kundenbewertungen wie z.B. bei Qype. Eine Platzierung auf der ersten Seite kann allerdings nicht garantiert werden.
3) Bezahlte Anzeigen – Sogenannte Google Adwords Anzeigen. Diese erscheinen ganz oben und an der rechten Seite. Der Werbekunde legt fest, welchen Betrag er bereit ist pro vermitteltem Besucher zu zahlen. Die Reihenfolge im Ranking ergibt sich durch die Höhe des Gebotes pro Klick und der Qualität der Anzeige. In Ihre Internetseite ist bereits ein Code der Analysesoftware “Gooogle Analytics” eingebunden. So läßt sich der Erfolg der Anzeigen noch besser messen und die Anzeigenkampagnen bei Google optimieren. Diese Form der Werbung gehört derzeit zu den wohl profitabelsten und günstigsten Praxismarketing Möglichkeiten für Ärzte. Weitere Informationen finden Sie auch im Ärzteblatt.
Vom Arztwerberecht sollte diese Form der Werbung ebenfalls zulässig sein. Die Ärztekammer Baden Würtemberg hat hierzu im Februar 2011 folgende Aussage getroffen: “Zulässig sind danach z.B. (bezahlte) Werbeeinträge in Internetsuchmaschinen, die bei Eingabe eines entsprechenden Stichworts in einer gesonderten rechten Spalte neben den Ergebnissen der Suchmaschine erscheinen.” Um mögliche Abmahnungen zu vermeiden, sollte Sie allerdings vorher Rücksprache mit Ihrer Ärztekammer halten.
Was unternimmt man gegen schlechte Bewertungen bei Googlemaps und QYPE ?
Wenn es sich um offensichtliche Fakebewertungen von Mitbewerbern handelt (was allerdings nur sehr schwer zu erkennen ist), so können Sie eine Löschung bei Qype beantragen. Die normale Vorgehensweise wäre allerdings Ihre Praxis bei Qype zu “bestätigen”. Sie haben dann die Möglichkeit auf die jeweilige Bewertung zu antworten. Schlechte Bewertungen können so “abgemildert” werden.
Das Thema Online-Marketing ist recht komplex. Daher kann dieser Beitrag oberflächlich auf die einzelnen Aspekte eingehen. Nutzen Sie unsere kostenlose Erstberatung. Nach einer kurzen Internetanalyse für Ihre Praxis können wir Fragen und Details zu unseren Leistungen besprechen und so das für Sie passende Angebot ermitteln.
Google Analytics – Keine Datenschutz Probleme mehr
Heute gab es die etwas überraschende Pressemeldung vom Hamburger Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Prof. Dr. Johannes Casper, dass Google Analytics ab sofort ohne Beanstandung der deutschen Datenschutzbehörden eingesetzt werden kann:
Beanstandungsfreier Betrieb von Google Analytics ab sofort möglich
Google setzt Forderungen der Aufsichtsbehörden um
(hmbbfdi, 15.9.2011) Seit Ende 2009 haben der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit im Auftrag des Düsseldorfer Kreises und Google Gespräche über die erforderlichen Änderungen zum gesetzeskonformen Einsatz von Google Analytics geführt. Hintergrund dafür bildete der entsprechende Beschluss der Aufsichtsbehörden der Länder zur datenschutzkonformen Ausgestaltung von Analyseverfahren zur Reichweitenmessung bei Internet-Angeboten.
Durch konstruktive Gespräche ist es gelungen, sich gemeinsam auf zentrale Punkte zu einigen und diese umzusetzen. Insbesondere hat Google das Verfahren dahingehend geändert, dass
• den Nutzern die Möglichkeit zum Widerspruch gegen die Erfassung von Nutzungsdaten eingeräumt wird. Google stellt ein so genanntes Deaktivierungs-Add-On zur Verfügung (http://tools.google.com/dlpage/gaoptout?hl=de). Dieses Add-On war bisher für Internet Explorer, Firefox und Google Chrome verfügbar. Google hat nun Safari und Opera hinzugefügt, so dass alle gängigen Browser berücksichtigt sind;
• auf Anforderung des Webseitenbetreibers das letzte Oktett der IP-Adresse vor jeglicher Speicherung gelöscht wird, so dass darüber keine Identifizierung des Nutzers mehr möglich ist. Die Löschung erfolgt innerhalb Europas;
• mit den Webseitenbetreibern ein Vertrag zur Auftragsdatenverarbeitung nach den Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes abgeschlossen werden soll.Für Webseitenbetreiber stellt der Hamburgische Datenschutzbeauftragte besondere Hinweise auf seiner Homepage www.datenschutz-hamburg.de zur Verfügung. Macht ein Webseitenbetreiber von diesen Möglichkeiten Gebrauch, wird dadurch ein beanstandungsfreier Betrieb von Google Analytics gewährleistet.
Dazu Johannes Caspar, der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit:
„Wir befinden uns am Ende eines langen, aber konstruktiven Abstimmungsprozesses. Die intensive Zusammenarbeit zwischen den Datenschutz-Aufsichtsbehörden einerseits und Google andererseits haben die erzielten Verbesserungen ermöglicht. Ausdrücklich begrüße ich auch die Ankündigung von Google, dass die technischen Änderungen europaweit umgesetzt werden sollen. Ich möchte jedoch auch daran erinnern, dass die Arbeit nicht abgeschlossen ist. Insbesondere ist zu berücksichtigen, dass nicht Google, sondern die Webseitenbetreiber, die das Produkt einsetzen, für den datenschutzgerechten Einsatz verantwortlich sind.“
Darüber hinaus wird künftig erforderlich sein, die technischen Anforderungen des Opt-Out auch auf Smartphones zu übertragen. Hinzu kommt, dass die Entwicklung der Analyse-Software mit dem derzeitigen Stand der Umsetzung keineswegs endgültig abgeschlossen ist. Technische und rechtliche Veränderungen erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung. So werden die ausstehende Umsetzung der E-Privacy-Richtline, aber auch die Einführung von IPv6 neue Schritte erfordern.
Hierzu gilt es, auch weiterhin mit Google im Dialog zu bleiben.
Quelle: Datenschutz Hamburg – 15.09.2011
Google Analytics erlaubt Website Betreibern eine vielfältige Auswertung der Daten – auch wenn diese NICHT personenbezogen sind. Vielmehr ist erkennbar, bei welchen Suchbegriffen ein Benutzer auf die Website (oder Online-Shop) kam und wie groß sein Interesse war. Das Interesse läßt sich aus der Besuchszeit, Anzahl der aufgerufenen Seiten und auch an konkreten Aktionen, wie z.B. dem Kauf von Produkten oder dem Eintrag in einen Newsletter erkennen.
Gerade im Zusammenspiel mit Google Adwords (bezahlte Suchmaschinen Anzeigen bei Google) lassen sich so Anzeigenkampagnen erfolgreich optimieren: Bei Suchbegriffen, bei denen Besucher nur geringes Interesse an der Website haben, wird weniger geboten oder keine Anzeigen geschaltet. Anzeigenkampagnen für Suchbegriffen die zu großem Besucherinteresse oder einer Anfrage bzw. Kauf führen, werden ausgeweitet und die entsprechenden Gebote erhöht.
Wie hoch die Gebote sein dürfen, kann bei einem optimalen Zusammenspiel von Google Analytics und Google Adwords exakt ermittelt werden. Auf diese Weise sind große Kosteneinsparungen, aber auch große Umsatz- und Gewinnsteigerungen möglich. Der ROI (Return on Investment) kann deutlich verbessert werden!
Website-Tuning hat schon immer auf Google Analytics gesetzt – auch wenn wir aus Gründen des Datenschutzes eine abgeänderte Version des Google Analytics Codes verwenden (Die IP Adresse wird vor dem Speichern mit der Methode _anonymizeIp() anonymisiert wird, so dass sie nicht mehr einem Anschluss zugeordnet werden kann). Wir begrüßen es sehr, dass jetzt auch in der Öffentlichkeit Google Analytics als konform mit dem Datenschutz angesehen wird und unseren Kunden großartige Optimierungsmöglichkeiten bietet.
Die vielleicht beste Online Marketing Übersicht der Welt
Eben auf einem amerikanischen Blog eine wirklich gute Übersicht zum Thema Online Marketing gefunden, die wir gerne weiterempfehlen (und natürlich auch verlinken) möchten. Dargestellt werden hier alle Bereiche, die den Erfolg von Onlinemarketing einer Homepage insgesamt beeinflussen:
- Optimierung der Homepage (Conversion verbessern)
- Suchmaschinenoptimierung (Onsite + Offsite)
- E-mail Marketing
- Social Media (Facebook, Twitter, etc.)
- Content Marketing (Blog, Infografiken, News, etc.)
- Kundenbindung (E-mails, RSS-Feeds,..)
- CPC (Cost per Click) Kampagnen wie Google Adwords
- Analyse und Auswertung der Statistiken
Alles zudem auch im Zeitablauf dargestellt, was dann insgesamt 25 Wochen harte Arbeit sind
Super Grafik !!!
Website-Betreiber haften beim Facebook „like“- Button!
Auch wenn einem der Facabook like Button täglich begegnet – was die wenigsten wissen: Jede einzelne Webseite, die einen Facebook-Button (“Gefällt mir”) eingebaut hat, wird Ihren Besuch zu Facebook senden – auch ohne, dass Sie den Button drücken?! Ein interessantes und überraschendes Thema aus dem sehr empfehlenswerten Magazin Website Boosting – Ausgabe 11-12/2010:
Eine unüberschaubare Zahl von Websites aus allen Branchen nutzen den „Gefällt-mir“-Button. Und die Verantwortlichen der Unternehmen wissen nicht, dass sie dabei Geldstrafen von bis zu 50.000 EUR sowie Abmahnungen von Wettbewerbern riskieren. „Wenn der erste Vorstand eines DAX-Konzerns als letztlich Verantwortlicher in die Haftung genommen wird, wird wohl mehr als ein Kopf im Unternehmen rollen und genauso schnell ein ´De-Hype´ und Ernüchterung einsetzen“, so Prof. Dr. Mario Fischer, Chefredakteur des Magazins Website Boosting im Editiorial zur neuesten Ausgabe. Er stützt diese Aussage auf eine Analyse des Experten und Rechtsanwaltes Dr. Martin Bahr. Der Medien- und Wett-bewerbsrechtler führt aus: „Die rechtlichen Konsequenzen, die sich aus dem „Like-Button“ ergeben, sind mannigfaltig. Zum einen liegt in der fehlenden Aufklärung durch den Seiten-Betreiber eine eigene Datenschutzverletzung. Nach § 16 Abs. 2 Nr. 2 TMG handelt ordnungswidrig, wer die Besucher seiner Webseite nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig informiert. Eine solche Handlung kann mit einem Bußgeld bis zu 50.000,- EUR geahndet werden. Der deutsche Portal-Betreiber kann sich dabei nicht damit herausreden, dass ihm die Tatsache, dass Facebook bestimmte personenbezogene Daten an sich schickt, nicht bekannt war, denn auch ein leicht fahrlässiges Verhalten stellt das Gesetz unter Strafe.
Noch weitreichender sind die wettbewerbsrechtlichen Folgen. Bindet ein Unternehmen den Button auf seine Webseite ein, so haftet es nach ständiger Rechtsprechung als sogenannter Mitstörer. Es ist zwar nicht der eigentliche Rechtsverletzer, jedoch leistet es der Datenschutzverletzung Vorschub, indem es dieses Tool nutzt. Darüber hinaus begeht der Seiten-Betreiber einen eigenen Wettbewerbsverstoß, wenn er seine User nicht ausreichend aufklärt. In einem solchen Fall kann ihn jeder Mitbewerber, jeder Wettbewerbsverein und jede Verbraucherzentrale kostenpflichtig abmahnen und von ihm eine strafbewehrte Unterlassungserklärung einfordern.“
Und weiter: „Zahlreiche Regelungen von Facebook sind nach deutschem Datenschutzrecht klar rechts-widrig und stellen sogar Ordnungswidrigkeiten, wenn nicht Straftaten dar.“, so Dr. Bahr. Die Frage, warum in der Praxis trotzdem nichts passiert, beantwortet er auch. „Die Verfolgung von Datenschutzverletzungen ist grundsätzlich Angelegenheit der Bundesländer. Die zuständigen Aufsichtsbehörden sind in aller Regel sowohl personell als auch sachlich chronisch unterbesetzt. Die Verfolgung von Rechtsverletzungen oder die Verhängung von Bußgeldern hat nach wie vor Seltenheitswert.“
Ihr Kontakt:
Mario Fischer
Chefredakteur und Herausgeber
E-Mail: redaktion@websiteboosting.com
Dr. Martin Bahr
Rechtsanwalt und Autor
E-Mail: Bahr@Dr-Bahr.com
Das Magazin „Webite Boosting“ richtet sich an alle, die erfolgreich eine Webpräsenz, einen Shop oder ein Portal planen oder betreiben wollen. Die Themenbereiche gehen daher auch konsequent vom „Besucher–holen“, also dem Online-Marketing (z. B. Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinen-Marketing, Newsletter oder Virales Marketing) über „Besucher halten“, also die benutzerfreundliche Gestaltung (Usability), die Konversionsoptimierung bis hin zum Testing, der Nutzung von Tools und Diensten und zum effizienten Web-Controlling. Ausrichtung, Anspruch und fachliches Niveau halten sowohl für Einsteiger verständliche Überblicke bereit, geben aber auch Profis genügend umfassendes Detailwissen und die richtigen Werkzeuge an die Hand. Website Boosting erscheint alle zwei Monate und kostet 9,80 Euro.
Google Instant Preview
Google hat gestern (09.11.2010) schon wieder eine neue Funktion vorgestellt. Sie nennt sich “Google Instant Previews” und damit weiß man eigentlich auch schon worum es geht:
Direkt nach Eingabe des Suchbegriffes erscheinen wie gewohnt die entsprechenden Suchergebnisse. Wenn man wissen möchte, wie die Seiten hinter den angezeigten Suchergebnissen aussehen, muß er Google jetzt nicht mehr verlassen – er bekommt rechts neben den Suchergebnissen eine entsprechende Vorschau anngezeigt. Es handelt sich hierbei sogar um die komplette Seite und nicht nur einen kleinen Thumbnail. Diese Vorschau erscheint automatisch, wenn man mit dem Mauszeiger über die Suchergebnisse fährt. Ein Scrollen ist nicht erforderlich.

Google Instant Preview ist die neueste Funktion bei Google. Sehr praktisch und spart Zeit!
Die Umsetzung sieht wirklich gelungen aus. Da die gespeicherten Previews ja nicht mehr zu Besuchen führen, werden vermutlich bei einigen Internetseiten die Besucherzahlen zurück gehen. Die User treffen eine weitere Vorauswahl jetzt schon im Suchergebnis. Ein gutes Design – welches auch in der Preview eine gute Figur macht – wird jetzt wohl noch wichtiger werden. Laut Google wird diese neue Funktion dazu führen, dass die User um 5% zufriedener mit den letztlich angeklickten Suchergebnissen sind.
Ist der Einsatz einer Internetagentur sinnvoll?
Jedes, auch noch so kleines Unternehmen, sollte heutzutage eine Homepage im Internet haben. Damit ist es in vielen Fällen auch erst einmal getan. “Wir sind im Internet vertreten” heißt es dann stolz. Wenn aber nach einiger Zeit kaum Besucher auf die Internetseite gefunden haben und keine Anfragen oder Umsätze generiert wurden, kommt meist der zweite Schritt: “Wir müssen Werbung, sprich Online Marketing machen”.
Aus Kostengründen – und weil man ja den Erfolg nicht abschätzen kann – sind viele kleine Unternehmen und Selbstständige erst einmal vorsichtig und möchten “das Ganze einmal antesten”. Wenn sich der Erfolg dann einstellt, ist man auch gerne bereit mehr Geld zu investieren. Gerade kleine Unternehmen machen häufig erst einmal auf eigene Faust “Online Marketing” und möchten Erfahrungen sammeln. Aus Sicht der Unternehmen sind sie zu einem gewissen Grad nachvollziehbar – aus Sicht einer Online Agentur, die auch eigene Projekte im Internet betreibt, eher weniger.
Sicher kann man keine pauschale Aussage treffen. Die Ziele, Anforderungen, aber auch die Voraussetzungen eines Unternehmen oder Kunden sind unterschiedlich und müssen individuell betrachtet werden. Online Marketing fängt unserer Meinung nach schon mit der Erstellung der Internetseiten oder eines Onlineshops an. Hier sind häufig Designer und Programmierer am Werk, die ihren Schwerpunkt auf “schönes Aussehen” (Ladezeiten und Handhabung oft nebensächlich) oder saubere Codes und neue technische Funktionen legen. Der Aspekt des Online Marketings wird häufig nicht beachtet. Dies führt zu “suchmaschinenunfreundlichen Internetseiten” (kaum Text, viele Bilder, lange Ladezeiten, keine Metatags, unsaubere URL`s etc.) die es von vornherein oder nur mit großem Aufwand auf die vorderen Plätze bei den gewünschten Suchanfragen schaffen. Eine solche Seite zu optimieren ist häufig genauso viel Arbeit wie eine Homepage komplett neu zu erstellen.
Was spricht für eigenes Online Marketing?
- Keine Ausgaben für eine externe Internetagentur
- Die eigene Firma kennt die beworbenen Produkte bzw. die beworbenen Dienstleistungen und die entsprechenden Suchbegriffe besser als eine Agentur, die sich erst einarbeiten muss
- Keine Weitergabe von Firmenwissen an “Externe”
Was spricht gegen eigenes Online Marketing?
- Fehler können oft viel Geld kosten (z.B. fehlende negative Suchbegriffe bei SEM Kampagnen)
- Fehler können viel Zeit kosten (z.B. falsches Linkbuilding mit Abstrafung im Suchindex)
- Keine Betriebsblindheit. Oft werden Suchbegriffe und neue Möglichkeiten entdeckt, auf die das Unternehmen selbst nicht gekommen wäre
- Die Einarbeitung in das Thema Online Marketing benötigt viel Arbeitszeit = versteckte Kosten, aber auch Erfahrung um manche Dinge richtig einschätzen zu können
- Konzentration auf das eigentliche Kerngeschäft / Tagesgeschäft – Produkte erstellen oder Dienstleistungen erbringen, Wareneinkauf, Logistik, Prozesse optimieren, Konkurrenz analysieren, neue Produkte entwickeln, Kundenkontakt und Service erbringen und verbessern, etc.
- Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing ist komplexer als anfangs gedacht und benötigt viel Zeit zur Einarbeitung und einen hohen Zeitaufwand um die aktuelle Entwicklung und Trends und nicht zu verpassen
- Eine spezialisierte Agentur ist bereit, in die entsprechende Software zu investieren oder die monatlichen Mietkosten für z.B. Keyword Datenbanken, Linkanalyse, etc. zu zahlen
Selbst einmal etwas “Online Marketing zu betreiben” scheint verlockend. “Kostenloser Eintrag in 5000 Suchmaschinen” – wozu braucht man da noch eine spezialisierte Agentur die dafür auch noch Geld haben möchte, wenn man es auch selbst nebenbei machen kann? Aber warum gibt es dann zum Beispiel Finanzberater – “Ich kann von meinem Geld auch selbst Aktien kaufen und eine Versicherung abschließen”, Steuerberater – “Steuererklärung kann ich auch selbst machen” ?
Weil sie Experten auf ihrem Gebiet sind, die jahrelange Erfahrung haben, den komplexen Markt und die Möglichkeiten gut kennen, unnötige Investitionen und Fehler vermeiden und letztlich dem Kunden mehr bringen als er ausgegeben hat oder er selbst an Zeit benötigt hätte.
Genauso verhält es sich auch mit einer Internetagentur für Online Marketing. Eine gute Agentur bringt ihren Kunden mehr Umsatz und Gewinn, als sie selbst gekostet hat!
Freie * co * Keyword-Domains
Das die neue Domainendung *co * viel Potential hat und sehr gut gestartet ist, haben wir bereits berichtet. Wir haben uns daher eine Vielzahl guter Domains registriert. Ein paar sind uns aufgefallen welche überraschenderweise noch frei waren. Nach Überprüfung von mehreren 1000 “co Domains” – hier das Ergebnis.
FREIE * co * Keyword-Domains – am 08.10.2010 (15 Uhr) – noch erhältlich:
Stier.co
Agenturen.co
Bauchtanz.co
Pulsmesser.co
Taschenlampen.co
Bestecke.co
Brauhaus.co
Copyshops.co
Detekteien.co
Fotostudios.co
Geigen.co
Internetagenturen.co
Marketingagenturen.co
Juweliere.co
Klempner.co
Ungeziefer.co
Limousinen.co
Meinungsforschung.co
Nagelstudios.co
Schiefer.co
Sprachunterricht.co
Tanzschulen.co
Zahnkliniken.co
Diplomarbeit.co
Konfirmation.co
Kommunion.co
Arbeitslosigkeit.co
Tip: Bei GoDaddy können .co Domains schon für €21.60/Jahr reserviert werden
CO Domains – Hype oder Chance ?
E-mail an einen Freund vom 14.09.2010:
20.07.2010, 11:00 – http://www.chip.de/news/.co-Domains-Zweite-Chance-fuer-.com-Verlierer_43906428.html
Eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Website ist eine einprägsame Domain. Da der ganze Internet-Boom jedoch mit den .com-Domains begann, sind gute Adressen mit dieser Top Level Domain (TLD) inzwischen nur noch schwer zu finden. Abhilfe soll nun die Domain-Endung .co bringen.Ursprünglich war .co mal die TLD von Kolumbien (Colombia), doch vor einiger Zeit hat der südamerikanische Staat die Rechte an der Domain-Endung an ein unabhängiges Konsortium übergeben, damit künftig jeder entsprechende Domains registrieren kann. Die .co-Domains werden deshalb jetzt als Alternative zu .com-Domains positioniert. Wegen der Ähnlichkeit zu
Begriffen wie “commerce” oder “corporation” wird damit gerechnet, dass insbesondere Firmen Interesse an den neuen Domains haben werden. Zudem hat sich die Domain-Endung bereits in mehr als 20 Ländern wie Großbritannien (.co.uk) oder Japan (.co.jp) etabliert.Nach einer sogenannten Sunrise-Periode, während der Markeninhaber sich entsprechende Domains sichern konnten, wurden bereits mehr als 26.000 .co-Adressen registriert. Unter anderem schlugen bereits Amazon, Apple, BMW, Coca-Cola, Disney, Ebay, und Google zu. Wie auch bei anderen TLDs üblich findet die reguläre Registrierung, die heute startet, in der Reihenfolge der Auftrags-Eingänge statt. Wer zu lange zögert, muss also damit rechnen, dass Mitbewerber schneller sind.
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http://blogs-optimieren.de/1816/die-neuen-co-domains-lohnt-es-sich
10.08.2010 – User Beitrag
Also ich denke schon, dass es auf jeden Fall Sinn macht, wenn überhaupt noch möglich, sich generische Domains bzw. Keyword-Domains zu sichern. Im Zweifel wird eh ein vernünftiger Content und eine gescheite Backlinkstruktur richten und ob dann die TLD “den” ausschlaggebenden Faktor für’s Ranking spielt glaube ich nicht. Im Übrigen würde ich nur dazu raten die Finger von markenrelevanten Domains zu lassen. Ich glaube es macht wirklich keinen Spaß sich mit der Rechtsabteilung von BMW oder IKEA ernsthaft über das Recht an einer .co-Domain auseinandersetzen zu wollen Und die Zeiten in denen Konzerne der Einfachheit halber ein paar Scheine rüberwachsen lassen ist sicherlich auch vorbei. Bei providerdomain.de (Tochter von 1&1) kosten .co Domains derzeit 35,– EUR pro Jahr, jedoch mit der Möglichkeit sämtliche Einträge (DNS, MX-Records etc.) selbst verwalten zu können…20.08.2010 – User Beitrag
Bisher rund 460.000 reg. Domains. Google hat .CO als internationale TLD bestätigt.Fast alle relevanten Keys sind weg ich hatte immerhin mit fernstudium.co / sprachreisen.co / fernhochschule.co / fernunterricht.co / fachhochschule.co / aktionscode.co Glück. Werde die Domains aber selbst vermarkten, obwohl schon Gebote auf Sedo vorliegen.
persönliches Fazit. .Co hat auf jedenfall mehr Chancen als. me / .cc / .tel die alle mehr oder weniger im Nirvana verschwinden. Wobei man mit .cc eine leicht merkbare url hat20.08.2010 – User Beitrag
Leider sind auch die bereits vergebene Keyworddomains nur gegen horende Summen erhältlich.Viele sind bei Sedo nur gegen einen fünfstelligen Betrag zu haben, da wäre mir im Moment das Risiko noch zu hoch. Was noch frei ist sind Keywordkombis mit Bindestrich, welche nur bei guten Longtails Sinn machen.*************************************************************************
26.08.2010 – http://domainnews.com/en/the-window-of-opportunity-for-cctlds-by-jon-lawrence.html Google has altered its algorithm to increase the relevance of search results in the .co domain by treating .co as a gTLD and allowing .co website owners to specify the geographic regions they are targeting. Though .CO Internet has the freedom enjoyed by all ccTLDs of not having to operate under ICANN’s policy framework, they have elected to adopt policies that very closely match that framework, including the Uniform Domain Name Dispute Resolution Policy (UDRP).
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07.09.2010 – Kurz-URL-Dienste setzen auf .co-Domains – http://www.one.com/de/webhosting-news/domain/kurz-url-dienste-setzen-auf-.co-domains$19936606.htm Nach Twitters Ankündigung, Kurz-URLs auf t.co-Adressen umzustellen, hat auch GoDaddy mit x.co einen hauseigenen Kurz-URL-Dienst gestartet.
Laut Domain Name Wire hat GoDaddy die Domain x.co vor einigen Monaten erstanden und benutzt sie seit rund einer Woche in Firmentweets. Nun steht der Dienst allen Usern offen. Co-Domains bieten sich für Kurz-URL-Dienste an, da die TLD selber bereits etwas kürzer ist als andere generische TLDs, und weil noch genügend kurze Domains frei sind, was zum Beispiel bei .com kaum der Fall sein dürfte.
CO Internet, die Registry für .co-Domains, freut sich über die Publicity, die diese neuen Kurz-URLs mit sich bringen könnte. In einem Blog-Eintrag weist Lori Anne Wardi von der Registry darauf hin, dass Kurz-URLs bei der steigenden Nutzung von Internet-fähigen Handys und von Mikroblogging-Diensten wie Twitter zunehmend wichtig sind. Eine kürzere Kurz-URL als x.co ist schwer vorstellbar, zudem hat x.co laut Wardi alle Features, die sich der Kunde nur wünschen könnte.
Auch Twitter stellt auf eine .co-Domain um, die Kurz-URL t.co. In einer Email-Ankündigung hat Twitter mitgeteilt, dass bald “alle Links, die über Twitter.com oder Applikationen von Drittanbietern weitergegeben werden”, über t.co laufen werden, berichtet ZDNet.
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13.09.2010 myspace.co – teure Panne – http://www.domain-recht.de/magazin/domain-news-2010/myspace-co-teure-panne-mangels-markenstrategie-id667807.html
Der Neustart der kolumbianischen Länderendung .co war lange angekündigt und umfasste einen Registrierungsablauf, der für Inhaber von Kennzeichenrechten aufgrund einer Sunrise Period ideal war. Zudem warnten Fachleute lange vor dem Neustart der Endung vor Domain-Grabbing. Doch selbst im Internet etablierte Unternehmen wie MySpace Inc. scheinen keine akzeptable Markenstrategie zu besitzen. Der Konzern, dem MySpace angehört, ersteigerte myspace.co zum 83-fachen Preis der Sunrise-Registrierungskosten.Die Domain-Endung .co ist sehr beliebt. Schon kurz nach ihrem Neustart vor wenigen Wochen starteten auch die Sunrise- und Landrush-Auktionen für Domains, für die sich mehrere Parteien bewarben. Einige Domains erzielten beeindruckende Preise:
taobao.co – US$ 31.500,–
cruise.co – US$ 25.000,–
vehicles.co – US$ 18.500,–
dressupgamesforgirls.co – US$ 15.000,–
shipping.co – US$ 11.000,–
caribbean.co – US$ 10.610,–
gei.co – US$ 6.200,–
163.co – US$ 5.778,–
cityjobs.co – US$ 4.600,–
Die Nachfrage nach Domains unter dieser Endung ergibt sich aus dem Umstand, dass sie als .com-Vertipper interessant sind und von Seiten Googles als generische Endung eingeordnet werden, womit Domains unter der Endung in der Suchmaschine wohl bessere Rankings erhalten. Um Grabbern vorzugreifen, hatte Internet SAS, neue Verwalterin der kolumbianischen Länderendung, eine Sunrise Period für Markeninhaber vorgeschaltet. Diese Möglichkeit nutzten zahlreiche Kennzeicheninhaber, doch bei weitem nicht alle. Während beispielsweise siemens.co dem Großkonzern gehört, aber noch nicht konnektiert ist, ist für porsche.co eine dubiose Organisation namens “Gestratec” als Inhaber eingetragen. Ähnlich sieht es bei volkswagen.co aus, wohingegen apple.co auf die .com-Domain weiterleitet. Dass Nachlässigkeiten bei der präventiven Domain-Registrierung finanzielle Nachteile bereiten, zeigt MySpace Inc.Mike Berkins berichtet in seinem Blog thedomains.com, dass die Domain myspace.co für US$ 25.000,– ersteigert wurde. Als Inhaber findet man im WHOIS Twentieth Century Fox Film Corporation, die zur NewsCorp gehört, der auch MySpace.com angehört. Es wundert, dass das Unternehmen die Domain nicht in der Sunrise Period beantragte, bei der sich die Registrierungskosten auf im Vergleich geringe US$ 300,– beschränkt hätten. So gab es aber in Folge der Landrush Period einen Bieterwettstreit bis zur Marke von US$ 25.000,–. Mittlerweile findet man unter myspace.co die Inhalte; eine Weiterleitung auf die .com-Domain ist nicht eingerichtet.
Um die Welle der in Kürze anstehenden Einführung neuer Top Level Domains absurfen zu können, müssen einige Unternehmen ihre Domain-Strategie überprüfen, oder erst einmal aufbauen. Andernfalls werden sie sehr viel Lehrgeld zahlen müssen.
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14.09.2010 – http://www.cointernet.co/ – Es sind fast 500.000 Domains reserviert
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=> Jetzt mal konkret….
Die .co Domains sind seit 7 Wochen weltweit frei erhältlich, können nur von einigen Anbietern (u.a. 1&1) in Deutschland registriert werden und sind mit ca. 25-50 EUR pro Jahr auch etwas teurer.
Was spricht für diese neue Domain?
- Sehr guter Start und professionelle Einführung der Domain
- .co soll zu weltweit anerkannten und wichtigen Endung entwickelt werden (Commerce, Company, corporation or Content)
- „Ersatz“ für die .com Domain
- .co wird aktuell bereits von 60 Ländern als Teil Ihrer Top Level Domain verwendet z.B. United Kingdom .co.uk, Japan .co.jp – Südafrika .co.za etc. Daher könnten diese Länder möglicherweise auf eine Verkürzung Ihrer TLD setzen – diese Endung ist in gewisser Weise schon im Gebrauch und nicht ungewohnt
- Twitter und Co bekennen sich (URL Verkürzungsservice) zur .co Endung
- Generelle Wirtschaftssituation: In was soll man noch investieren? Aktien? Anleihen? Edelmetalle und Rohstoffe (u.a. Agrar) zu Höchstkursen? Immobilien(blasen)?
- Domains sind die „Grundstücke“ im Internet
- Tolle Erfolgsstory – Harvard Student mit guten Partnern zeigt es den „Großen“ http://www.huffingtonpost.com/shane-snow/how-to-become-an-internet_b_705175.html
- Die Meldungen der letzten Tage (u.a. die Anerkennung von Google als generische Endung = gutes Ranking in allen Ländern) sind sehr positivIch denke es gibt immer noch einige interessante Keyword Domains, die auch bei anderen Endungen (z.B. net, eu oder .biz) teilweise zu sehr ordentlichen Preisen gehandelt werden. Durchschnittliche Preise der Domainendungen: http://sedo.de/de/wissen/markt-trends/?tracked=&partnerid=&language=d
Mit einem überschaubarem und vorher fest definierten Kapitaleinsatz, könnte man versuchen eine breite Marktanalyse zu fahren um die besten noch am Markt erhältlichen Suchbegriffe (Anzahl monatliche Suchabfrage & wirtschaftliches Potential) zu reservieren. Ich habe einmal ca. 100 interessante Keywords (und Zahlen bis 1000) durchprobiert. 95% waren tatsächlich schon registriert. Es gibt aber noch sehr interessante freie Kombinationen – z.B. Ratenzahlung, Pulsmesser, Taschenlampen, Solarzellen !!!
Solarzellen.co habe ich mir mal direkt reserviert.
Garantieren kann ich nichts. Es sollte aber weniger Risiko als bei VW Vorzugsaktien sein
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Gib mal Feedback, ob Du Dir das als Investment/Kooperation vorstellen könntest.
26.10.2010 – Immer mehr .co Domains sind reserviert. Wir haben uns auch ca. 25 reserviert. Jedenfalls sind noch gute Co-Domains erhältlich. Welche uns aufgefallen sind und noch frei sind? Hier werden wir sie veröffentlichen. Mal schauen wie lange es dauert, bis sie reserviert sind… ?!?
Tip: Bei GoDaddy können .co Domains schon für €22.22/Jahr reserviert werden
Neue Suchfunktion – Google Instant
Die Google Suche soll noch schneller für jeden einzelnen Benutzer werden: Während man oben seinen Suchbegriff in das Suchfeld eingibt, ändern sich unten die jeweiligen Suchergebnisse. Diese neue Funktion von Google basiert auf Ajax. Dieses ermöglicht es, HTTP-Anfragen durchzuführen, während eine HTML-Seite angezeigt wird, und die Seite zu verändern, ohne sie komplett neu zu laden. Die neue Funktion, genannt Google Instant, soll auch in den nächsten Tagen in Deutschland für alle Benutzer eingeführt werden.
Wer die neue Suche schon jetzt ausprobieren möchte: Einfach in sein bestehendes Gooogle Konto (Adwords, Analytics, Gmail, etc.) einloggen und eine Suchanfrage starten: Hier wird die neue Funktion bereits sichtbar.
Fazit: Möglicherweise werden so die Suchanfragen ein klein wenig verkürzt – es wird aber auch unübersichtlicher. Da es bereits Google Suggest (“Vorschlagen”) gibt, bei der während des Tippens eines Suchworts bereits beliebte Stichworte, mit einer geschätzten Trefferzahl aufgelistet werden, gibt es zwei Variablen, die sich während des Eintippens ändern. Da sie sich mit jedem neu eingetippten Buchstaben ändern, kannn man sich aber nur auf einen Bereich wirklich konzentrieren. Google Instant bringt dem Benutzer also letztlich keinen Zeitvorsprung, da die dort angezeigten Suchergebnisse selten dem gewünschten Suchbegriff(en) / Suchergebnissen nahekommen. Es könnte aber möglicherweise passieren, dass die Funktion Google Suggest in die Funktion Instant Search übernommen wird und es so wieder übersichtlicher wird.
Widerrufsrecht belastet Onlineshops erheblich
Natürlich gibt es im Internet einige schwarze Schafe unter den Internetshop Betreibern und Ebay Verkäufern. Daher sollte das 14-tägige kostenfreie Rückgaberecht die Verbraucher schützen. Aber wer schützt die Onlineshops vor den Verbrauchern?
Von einer Bekannten weiß ich: “Wenn ich Schuhe im Internet bestelle, dann immer dreimal. Immer eine Nummer größer und eine Nummer kleiner.” Zwei Paar der Schuhe schicke ich auf jeden Fall zurück, das dritte Paar event auch, wenn es mir nicht gefällt. Bei dieser Aussage musste ich natürlich direkt an Zalando denken, die gerade massiv im Fernsehen Werbung machen. Ein solches Geschäftsmodell soll sich rechnen? Natürlich werden Sie viele Schuhe verkaufen, aber der Arbeits- und Logistikaufwand wird schon immens hoch sein. Und was ist, wenn die Schuhe getragen wurden oder kleinere Beschädigungen aufweisen? Die Betreiber von Zalando werden sich dazu sicher ihre Gedanken gemacht haben – ist ja schließlich nicht das erste Geschäftsmodell…
Möglicherweise setzen sie aber auch darauf, dass das Rückgaberecht bei Internetgeschäften und Onlineshops auch bald geändert bzw. angepasst wird. Die Chancen darauf stehen auch gar nicht so schlecht:
§ 126 Widerrufsrecht (Wichtig – Stand der Gesetzgebung: 1. August 2010)
(1) Ist der Käufer von Anteilen durch mündliche Verhandlungen außerhalb der ständigen Geschäftsräume desjenigen, der die Anteile verkauft oder den Verkauf vermittelt hat, dazu bestimmt worden, eine auf den Kauf gerichtete Willenserklärung abzugeben, so ist er an diese Erklärung nur gebunden, wenn er sie nicht der Kapitalanlagegesellschaft, der ausländischen Investmentgesellschaft oder einem Repräsentanten nach Maßgabe des § 138 gegenüber binnen einer Frist von zwei Wochen schriftlich widerruft; dies gilt auch dann, wenn derjenige, der die Anteile verkauft oder den Verkauf vermittelt, keine ständigen Geschäftsräume hat. Bei Fernabsatzgeschäften gilt § 312d Abs. 4 Nr. 6 des Bürgerlichen Gesetzbuchs entsprechend.
(2) Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung. Die Widerrufsfrist beginnt erst zu laufen, wenn die Durchschrift des Antrags auf Vertragsabschluss dem Käufer ausgehändigt oder ihm eine Kaufabrechnung übersandt worden ist und darin eine Belehrung über das Widerrufsrecht enthalten ist, die den Anforderungen des § 360 Abs. 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs genügt. Ist der Fristbeginn nach Satz 2 streitig, trifft die Beweislast den Verkäufer.
(3) Das Recht zum Widerruf besteht nicht, wenn der Verkäufer nachweist, dass
1.
der Käufer die Anteile im Rahmen seines Gewerbebetriebes erworben hat oder
2.
er den Käufer zu den Verhandlungen, die zum Verkauf der Anteile geführt haben, auf Grund vorhergehender Bestellung gemäß § 55 Abs. 1 der Gewerbeordnung aufgesucht hat.(4) Ist der Widerruf erfolgt und hat der Käufer bereits Zahlungen geleistet, so ist die Kapitalanlagegesellschaft oder die ausländische Investmentgesellschaft verpflichtet, dem Käufer, gegebenenfalls Zug um Zug gegen Rückübertragung der erworbenen Anteile, die bezahlten Kosten und einen Betrag auszuzahlen, der dem Wert der bezahlten Anteile am Tage nach dem Eingang der Widerrufserklärung entspricht.
(5) Auf das Recht zum Widerruf kann nicht verzichtet werden.
(6) Die Vorschrift ist auf den Verkauf von Anteilen durch den Anleger entsprechend anwendbar.
Selbst der Europäische Gerichtshof hält die geltende Regelung in Deutschland für rechtswidrig! Und auch in der Praxis klagen zahlreiche Internetshops und Wirtschaftsverbände über die Belastungen der Online Händler. Eine Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und des Gütesiegelanbieters Trusted Shops unter 400 Firmen ergab, dass jeder siebte im Internet gekaufte Artikel zurückgeschickt wird! Die zurückgeschickte Ware verliert 30% und mehr ihres Wertes – teilweise ist ein Wiederverkauf sogar ausgeschlossen!
Was wenn es sich nicht um Schuhe handelt? In einem aktuellen Spiegel Artikel wird jetzt berichtet, dass der häufigsten Missbrauch bei Hygieneartikeln statt findet – Schminkartikel, Badeartikel, Kontaktlinsen,…. Aber auch bei Kleidern für festliche Anlässe oder Urlaubsartikeln ist der Mißbrauch sehr hoch (Quelle: Spiegel Artikel vom 20.08.2010)
Wie sind Ihre Erfahrungen mit dem Widerufsrecht? Haben Sie bereits ähnliche Erfahrungen mit Kunden gemacht?
Facebook jetzt mit Ortsangabe – Wer ist gerade wo?
Ab sofort ist es auch in Deutschland möglich, dass Facebook Nutzer ihren Standort per Handy mitteilen. Wenn man also z.B. in einem Cafe oder Restaurant sitzt, kann man so anderen Personen sagen, wo man sich aufhält, was man gerade macht und mit welchen Freunden man unterwegs ist.
Freunde und Bekannte verpassen so keine Möglichkeit mehr, einen zu treffen, wenn man zufällig zur gleichen Zeit am gleichen Ort ist oder in der Nähe ist. Um diese neue Funktion nutzen zu können ist ein Handy erforderlich, welches die Technik zur “Ortsbestimmung” beherrscht. Neben dem iPhone können dies auch noch andere Smartphones, bei vielen älteren Geräten wird diese Funktion jedoch nicht möglich sein.
Das Internet wächst auf diese Art immer stärker mit dem mobilen Netz zusammen. Selbstverständlich wird Facebook so auch immer interessanter für Werbekunden. Über die Nutzer von Facebook werden eine Vielzahl an Daten gesammmelt. So können Werbkunden sehr genau und ohne Streuverluste die gewünschten Zielgruppen ansprechen. Die neue Funktion der Ortsangabe eröffnet hier noch weitere Möglichkeiten. Cafes und Restaurants können so z.B. potentielle Kunden ansprechen, die sich gerade in der Nähe zu ihrem Cafe oder auch Ladengeschäft befinden. Um einen Besuch noch “schmackhafter” zu machen, können Gutscheine über das Handy zugesandt werden. Als längerfristige Kundenbindung bietet sich die normale Facebook Gruppe im Internet an. Man kann so andere Personen kennenlernen, die auch dieses Cafe mögen und sich mit ihnen austauschen oder verabreden.
Selbstverständlich gibt es auch Nachteile, nämlich den Datenschutz. Jeder Nutzer wird immer mehr zum gläsernen Menschen. Neben dem Personalausweis mit RFID Technik und biometrischen Daten, gibt es Kreditkarten und den Krankenkassenausweis. Mit der Möglichkeit der Ortsangabe weiß man dann auch welche Gewohnheiten dieser Mensch hat und wo er sich bevorzugt aufhält.
Wie ist Ihre Meinung? Überwiegen die Vorteile oder mögliche Nachteile? Würden Sie diesen Dienst nutzen – sei es als Nutzer oder auch als Werbekunde? Wie stark wird diese neue Funktion in den nächsten Jahren verbreitet sein?
